In einer speziellen Atmosphäre, nämlich in den Räumlichkeiten eines Ateliers, in dem vor Allem bildende Kunst produziert wird, fand der Graffathon Bern 2026 statt. «Coding goes Art» das Motto dieser Ausgabe, ganz passend zur Location. Die Idee, Coding und Kunst in einer Neuausgabe des Berner Graffathons zusammenzubringen entstand vor einem Jahr und wurde von Echtzeit tatkräftig unterstützt.

Sobald sich die meisten der insgesamt 14 Teilnehmer*innen eingefunden hatten, wurde laufend durch den Tag geklärt, was die Bedürnisse sind und allfällige technische Lösungen oder Support wurde von uns angeboten.
Als Werkzeuge standen ein RaspberryPi, moderne Linux-Laptops, ein Midi-Keyboard und ein Grafik-Tablet zur Verfügung. Eine frei zusammengestellte, reichhaltige Bibliothek mit Literatur zu Themen wie generative Kunst, Grafik, Mathematik, Coding, Street-Art, 8-Bit-Retrokultur und mehr stand allen zur Verfügung.

Wir luden zum Atelierrundgang ein und zeigten die erste Etage und die darin in ihren kleinen und grösseren Abteilen untergebrachten Künstlerinnen sowie deren Schaffen den Interessierten Grafferinnen. In der obersten Etage mitten im kleinen urbanen Garten konnte Moovie seine Analogkamera aufstellen, um ein spassiges Gruppenbild zu knipsen.
Weiter ging es danach mit fleissigem Hacken an den spontan eingerichteten Arbeitsplätzen oder auf den cozy Sofas. Auch die offerierte Verpflegung mit Snacks und Getränken wurde rege genutzt, damit das Coden reibungslos bis zum Mittag weitergehen konnte.
Die sonnige Terrasse bot dann einen gemütlichen Ort für eine genussvolle Mittagspause. Gestärkt und durch Gespräche inspiriert ging es danach für die Meisten wieder ans Keyboard, um dort kreativ weiterzuarbeiten.
Nachmittags war es Zeit, während der Arbeit in den Stream der spannenden Xenium-Demoparty im polnischen Łódź hineinzuschauen. Eine Deadline wurde auf 19 Uhr gesetzt, wobei uns willkommene, leckere Pizzas vom Endspurt abhielten.



Nach Fertigstellung der vielseitigen Demos gab es eine kleine Review-Runde und die Publikumslieblinge wurden per Voting bestimmt. Mit dabei: eine Künstlerin aus dem Atelier, die unsere Demos mit ihrer Sichtweise betrachtete und die eine oder andere unerwartete Frage an die Hacker stellen konnte.

Das Voting wurde von Pannen leider nicht erschont. Dennoch hier die final ermittelten Gewinner, die einen gesponserten Preis abholen konnten:
- dark matter electric cube by icoon^partek – C64 Mini (sponsored by Echtzeit)
- Tempel Fly by Daniel – Digital Graffiti Book (sponsored by the author, René Bauer)
- Glühwürmchen by Andrin – Strapazin (sponsored by Strapazin)
Danke an alle Teilnehmer*innen, Sponsoren, das alte Loeblager und Echtzeit Digitale Kultur.
Liebe digitale Grüsse an alle aus der Code-, Vektor- und Pixelwelt:
Moovie, 3RNI3000, se;sm
Alle Entries seht ihr hier: https://make.echtzeitkultur.org/event/139
