pong.mythos ist eine Austellung über einen Ball, zwei Schläger und unser Leben in einer digitalen Welt. Noch bis am 16. September 2007 wird die Austellung, welche vom Computerspiele-Museum in Berlin konzeptioniert wurde, in Bern im Kornhausforum gezeigt. “Echtzeit” ist nicht involviert, aber trotzdem möchten wir einen Besuch an der Ausstellung nahelegen - Pong hat nicht umsonst auch die heutige digitale Kultur geprägt, sondern auch mitgeholfen, den Grundstein der Demoscene zu legen: Ohne Computerspiele würde die Demoscene nicht in der heutigen Form exisitieren.
Auszug aus der Pressemitteilung
Mit der Ausstellung pong.mythos wird einer der großen und populärsten Gründungsmythen unserer digitalen Informationsgesellschaft erstmals in seinen komplexen Erscheinungsformen an einem Ort zusammen-geführt und erlebbar gemacht. Pong, das einfache Tennisspiel, das Anfang der 1970er Jahre den Startschuss für die Entstehung der Computerspieleindustrie gab, hat sich mittlerweile von seinem historischen Ursprung in den Spielhallen emanzipiert und zu einem wichtigen gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Bezugssystem entwickelt. So versammelt die Ausstellung über 20 internationale KünstlerInnen, die das Spiel Pong und dessen Mythos direkt aufgreifen. Darüber hinaus bewegt sich die Ausstellung bewusst zwischen den Terrains von Computerhistorie, Unterhaltungs-industrie, Wissenschaft und Kunst. Forschungsprojekte, die Pong als experimentelles Spielfeld nutzen, um zukünftige Mensch-Computer Schnittstellen zu entwickeln, werden ebenso präsentiert wie historische Spielkonsolen oder ein Pongspiel für Blinde.